Mittwoch, 12. November 2008

LIVINGROOM#001: So lief unser erster Hausgottesdienst ab. Hast du Erfahrungen mit Hausgottesdiensten?

Am letzten Wochenende quartierte sich bei uns die Zerbster Jugend ein. Samstag Abend ging es los mit gemeinsamem Kochen. Danach eine Stadtralley mit schwarzer Bemalung kamikaze-like im Gesicht. Mannschaft A jagt Mannschaft B. War geil!! Dann DVD (James Bond). Ab in die Betten.

Morgens um 9 Frühstück. Dann feierten wir unseren ersten Gottesdienst im Wohnzimmer. Die Idee dahinter: fresh expressions of church. Kirche soll ganz unterschiedliche Formen haben. Methodenexplosion, dass auch jeder angesprochen wird. Kirche und Christsein ansprechend und überraschend anders gestalten. Mein Wunsch ist dabei, einen regelmäßigen Gottesdienst hier und da in den Häusern zu starten.

Das war jetzt also LIVINGROOM#001. Interaktiv. Emergent? Keine Ahnung. Auf jeden Fall superdicht. Gott passierte. Mittendrin musste ich auf Toilette und beten. So schön war´s. Der Ablauf war so:
– B e g r ü ß u n g und Erklärung zum frühchristlichen Gottesdienst. 1. Korintherbrief 12: Jeder darf sich einbringen. Gottesdienst ist Dialog. Keine Referate vom Pfarrer. Gottesdienst im Haus und Alltag. Nicht in einem von der Welt separierten Raum.
– G e b e t und Lieder
– P s a l m schreiben und lesen: Hierbei machten wir ein Experiment, das voll aufging. In der Mitte lagen Bibeln. Jeder durfte durch die Psalmen blättern und irgendwo aus irgendeinem Psalm einen Vers auswählen, der ihn gerade betrifft, freut oder anspricht. Alle schrieben dann ihren Vers auf eine Folie auf dem OHP. Das ergab dann eine Psalmversmischung. Von Gott geschenkt?? Dann lasen wir gemeinsam laut den Psalm und sprachen darüber: Doppelt sich etwas? Kommt ein Thema öfter vor? Fällt was auf?
– L i e d
– V e r t r a u e n s s p i e l ganz oldskool: Von einem hohen Sessel fallen lassen. Glaubst du, dass wir dich auffangen werden?
– b r a i n s t o r m i n g zur Frage „Was ist Glaube?“. Hier gab es auch manche kritische Anmerkung: Glaube ist unlogisch. Es wird einem erzählt, was man glauben soll u.s.w.
– D a n n e r t ö n t e Hans-Peter Royer vom Laptop und erklärte, was Glauben ist. Ein Kerngedanke: Ein Christ ist der, der von Jesus verändert wurde. Ein Christ ist einer, der Jesus immer besser kennen lernen will. Es folgte ein kurzer Austausch darüber. Raum für Rückfragen.
– W i r l a s e n noch einmal unseren selbstgeschriebenen Psalm.
– L i e d
– A b s c h l u s s g e b e t von Simon
– M i t t a g e s s e n bei Rike

Wunderschön war´s. Schnell wieder.
Was habt ihr für Erfahrungen mit Hausgottesdiensten gemacht?

LinkTip:
developing-a-rhythm-of-life-series

6 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Finde ich toll, was Du mit dem Hausgottesdienst erlebst und schreibst! Weiter so!
Im Übrigen habe ich keine Erfahrungen diesbezüglich, stelle es mir aber gut und intensiv vor.

Segen!
Dirk

Mona hat gesagt…

Hab selbst auch noch keine Erfahrung mit Hausgottesdiensten. Find die Idee mit dem Psalm aber echt super und hat mich sehr inspiriert!

Be blessed
Ramona

Anonym hat gesagt…

War der Simon bei Euch? War der Simone bei Euch =)

LG!

Anonym hat gesagt…

hallo bruder manfr

na,der simon wohnt doch auch bei uns und ist im team. er studiert in magdeburg

dicke grüße

martin

Anonym hat gesagt…

Das ist ja mal cool =)

Simon hat gesagt…

Cooler Typ auf dem pic, man!!!
Den würd ich auch fast ins Metz stellen!!!

Ich las den Eintrag und dachte mir: War wirklich ein geiles Experiment.

Und: Bin übrigens für Hausgodi's;-)