Freitag, 14. März 2008

Dem Leben Richtung geben: Rückblick und Reflektion – Ausblick und Planung

Hier ein wichtiges tool, das mir hilft, an meinem Lebensziel dran zu bleiben: DAS TAGEBUCH.

Seit einem knappen Jahr schreibe ich regelmäßig alles für mich irgendwie Bedeutsame auf. Eine Datei ist auf meinem Rechner immer offen. Was da allein reinkommt? Bibelverse, links zu inspirierenden blogartikeln, kurze Gedanken über eine Predigt, Tabellen und Listen, Entwürfe für einen Jugendgottesdienst, Berufliches, Privates und Erlebnisse mit Jesus.


Und jetzt ist es wieder soweit: Alle paar Monate drucke ich mir die ganzen Seiten aus und lese sie noch einmal aufmerksam durch. Kann ich durch mein Tagebuch konkreter an meiner Lebensvision schrauben? Durch den Rückblick gezielt nach vorne sehen. Reflektion und Planung. Auswertung der Erlebnisse und notwendige Schlüsse ziehen. Meistens mache ich das, wenn ich mal für ein paar Tage weg bin, um aus der Ferne und von außen auf mein Leben zu schauen. Mit bunten Stiften wird dann markiert, was mir auffällt und was wichtig erscheint. Ich stelle mir dazu folgende Fragen:

  • Welche Vorsätze hatte ich einmal gefasst und habe ich sie wirklich umgesetzt?

  • Was habe ich Neues gelernt und was konnte ich vertiefen?

  • Welches Thema war einmal wichtig und warum hab ich es aus dem Blick verloren?

  • Bin ich noch auf dem Weg direkt auf das angestrebte Ziel zu oder bin ich irgendwie davon abgekommen?

  • Welchen durchgehenden Linien und Themen fallen auf und was taucht immer wieder auf?

  • Haben sich Fragen inzwischen geklärt?

  • Wo ist die Führung Gottes in meinem Leben deutlicher geworden?


Dann überlege ich betend, was jetzt nötig ist, um mein kurz – und mittelfristiges Ziel noch genauer anzupeilen. Worauf muss ich jetzt achten? Welche Ressourcen sollte ich anzapfen, um weitere Inspiration auf dem Weg zu bekommen. Welcher konkrete Schritt ist dran und wen kann ich um Hilfe bitten? Ich lebe dadurch bewusster, orientierter und sehe klarer, wo ich stehe und was die nächsten Schritte sind. Ich empfehle, sich ein Tagebuch zuzulegen und regelmäßig die Notizen auszuwerten.


H i e r z u w e i t e r l e s e n :

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

herr schmidt!
da schreibst du meinem cousin und bevor der es aus kenia schafft, mach icke ne ansage. wo sind deine langen haare geblieben? und wann ziehst du wieder nach berlin? dann sehen wir uns vielleicht mal, ich schaffs seit ein paar jahren nicht mehr raus aus der stadt -
lass mich zur elite gehören, amöna bin ich.

Anonym hat gesagt…

hallo amöna ... das gibt´s ja nicht ... bist du die liebe kleine freche aus´m chor? die, die mit meinem guten freund christoph o in afrika war? der ist jetzt übrigens beim icf in berlin jugendpastor ... und meine langen haare: die sind weg ... gehe auf eine glatze zu ... und auch sonst hat sich einiges getan ... krankenpflege, hamburg heilsarmee, bibelschule in adelshofen, anerkennungsjahr noch 6 monate im ejw ... jetzt von herzen christ ... und in 6 monaten wieder in der heimat ... wahrscheinlich in sachs anhalt jugendarbeit ... kann noch keine ganz klaren ansagen machen ... bald mehr ... wie und wo kann ich dich denn mal erreichen?

Anonym hat gesagt…

hallo ömane ... schick mal einen kommentar mit deiner mailadresse ... den veröffentliche ich dann nicht ... aber ich kann dir antworten ... so geht´s =) martin von den taliban