Donnerstag, 12. März 2009

Wieder ein Hammerbibeltext für die Predigt am kommenden Sonntag: 2. Könige 6, 24.25 und 2. Könige 7, 3 bis 11.

Folgende Situation: Samaria wird belagert. Darum herrscht Hungersnot. Eselsköpfe zum Essen und Taubenkacke als Brennmaterial kosten viel Geld. 4 Aussätzige sitzen vor der Stadt und haben nichts mehr zu verlieren. Sie laufen zum aramäischen Lager. Verhungern oder getötet werden. Egal. Beides doof. Als sie zum Lager kommen, erleben sie eine große, große Überraschung. Die Predigt besteht bisher aus 2 Teilen: (A) Wie Gott mit unseren Sorgen umgehen kann und dass wir uns am besten mit ihm verbünden. Und (B) Dass wir mit unserem Glauben an Jesus nicht hinter dem Berg halten sollten. Vielleicht kommt noch (C) dazu. Da fehlt mir aber noch die zündende Idee. Hey, die Bibel ist der absolute Schatz. Sie macht mich so froh. Sie ist Gottes Wort in mein Herz.

WAS LIEST DU AKTUELL IN DER BIBEL FÜR TEXTE? WORÜBER PREDIGST DU DEMNÄCHST??

Dienstag, 10. März 2009

Das erste von 3 vielleicht schon längst bekannten tools, wie man mit seiner Predigt die Menschen erreichen und verändern kann.

Ich versuche es je länger je mehr, den Menschen im Gottesdienst, im POWERHOUSE oder bei Gesprächen auf der Straße mit einer Geschichte ein Bild mitzugeben. Ein Bild, das man so schnell nicht vergisst, das zu Herzen geht, was man im Alltag immer vor Augen haben kann und das an Jesus erinnert. Am letzten Sonntag zum Beispiel ging es um Jesus, wie er vor dem Thron Gottes steht (siehe Hebräer 4 und 7; Sacharja 3). Darum nun hier das erste von 3 tools: gute Geschichten wie ein Wahlkämpfer erzählen.

FRAGE AN DICH: Mit welcher eindrücklichen Geschichten konntest du in der letzten Zeit einen Glaubensaspekt illustrieren? Bitte schick mit die story, dass ich sie vielleicht auch benutzen kann.

Polylux und Polysand


Sehr schön, oder? Keine Ahnung, ob´s das jetzt trifft, aber für mich surreal irgendwie.

Montag, 9. März 2009

Was man von einer Wahlkampfrede (vielleicht) für die nächste Predigt lernen kann? 3 Prinzipien, die deine Predigt unvergesslich werden lassen.

12 Prinzipien, die eine Wahlkampfreden auf offene Wählerohren treffen lassen, arbeiteten Begale und und Carville in ihrem Buch heraus. Diese "winning secrets" haben sich als hilfreich erwiesen, wenn man mit seiner Botschaft beim Volk ankommen will. Ich übertrage 3 dieser Prinzipien einfach eiskalt auf unser Predigen und Reden von Jesus - unbiblische Predigtlehre?
Heute Teil EINS: Geschichten erzählen. Fakten informieren. Aber von Fakten hat man bald genug. Zu kalt. Gute Geschichte am Lagerfeuer hören wir dagegen immer gern. Gute Geschichten halten sich hartnäckig. Opa wird bei jedem Besuch gebeten, die Geschichte zum 100sten Mal zu erzählen und Opa fängt an: „Es war einmal ...“

In der Bibel finden wir genug Geschichten, in denen Menschen Gott erleben. Geschichten kleiner Leute: Nehemia, Jona, Timotheus, Samuel. Normale Leute wie wir. Die müssen wir spannend erzählen und auf unser Leben hin deuten. Das wäre doch mal was, wenn wir in unseren Gemeinden vor Augen malen, dass Jesus auch mit uns eine Geschichte hier und heute schreiben will.

Geschichten sind bei der Vermittlung des Glaubens d a s tool. Belehrung getarnt als Unterhaltung. Eine in der Predigt eindrücklich erzählte Geschichte hebt einen bestimmten Aspekt der message hervor und erzeugt ein Bild im Kopf der Hörer. Da bekommt eine trockene dogmatische Aussage Fleisch. Eine Geschichte simuliert meine Alltagssorgen und eine Lösung. Sie lädt zur Nachahmung ein. Sie lässt lachen und hoffen. Sie motiviert. Sie gibt ein Modell, wie ich mich verhalten kann. Darum: Im Gottesdienst Leute erzählen lassen, was sie mit Jesus erleben. Gebetserhörungen. Umgang mit Glaubenszweifel. So hat mir Jesus geholfen. So kann er dir auch helfen. Vertraue Jesus.

Allerdings: Persönliches Bibelstudium und Gebet sind Voraussetzungen, um Gottes Worte weiter sagen zu können. Erst muss Gott mich mit seinem Wort getroffen haben, bevor es durch mich die Gemeinde trifft. Solange der Prediger nicht auf Gottes Stimme hört, kann er auch nicht der Mund Gottes in seiner Gemeinde sein.

LinkTip: Die Heath - Brothers über die Frage, was eine Werbung - und eine Kirche? - unvergesslich macht.

Freitag, 6. März 2009

Heute starten wir mit powerhouse. Der Konfirmandenunterricht bekommt einfach einen neuen Namen. Es soll bunt zugehen bei uns. Es soll wie in einem

Bienenkorb brummen. Wir wollen Spaß haben. Und es soll um Jesus gehen. Wie kann man Jesus kennen? Wie lebt man mit ihm? Wie folgt man ihm nach?? POWERHOUSE - DAS IST MEINE KIRCHE! Wenn das das Lebensgefühl der Teens wird und wenn sie stolz ihre Freunde dazu einladen, find ich das sehr dufte. Dafür bete ich sehr. Bei Hillsong fand ich das kurze und knappe Motto: Liebe Gott! Liebe die Menschen! Liebe das Leben! So oder ähnlich wollen wir´s hier auch.

Ansonsten: Lise und ich gehen morgen in den Zirkus. Am Sonntag predige ich über Sacharja 3 und den besten Hohepriester: JESUS. Danach düsen wir nach Magdeburg und machen die Landeshauptstadt unsicher.

Mittwoch, 4. März 2009

Kann Kirche Party sein? Wir hatten unsere dritte FreitagsBAR. Es waren viele da, die sonst nicht so fröhlich in die Kirche gehen.

Eine roter Flauschteppich. Darauf ein gelber Stuhl. Daneben ein Fernseher mit flackernder KaminfeuerDVD. Es knisterte laut. Dahinter ein Flügel. Darauf eine Kerze. Drum herum noch mehr Kerzen. Am letzten Freitag gab´s in der FreitagsBar ein miniKonzert. Isi trug ein paar Lieder vor. Das letzte Lied sangen wir mit allen, die gekommen waren: „Bei dir will ich bleiben. Für immer! Bei dir will ich sein.“ Dann ein Dankgebet und das Buffet wurde vom Geburtstagskind F eröffnet: Sandwiches, Schwippschwapp, Würstchen und Brötchen. Das große Fressen=)

Voll war´s wieder. Eine bunte Mischung. Ein Geräuschpegel. Mir summten nachts die Ohren. Tischtennis und Kicker bis zum Schwitzen. Kreischende Konfirmanden. Dufte Musike von mixotic. Eigentlich alles superschlicht. Und doch schon Kirche? Worauf wir in den Gesprächen alles kamen: wer wen mitbrachte, Hauskirchen, den neuen Namen der Konfigruppe, wer neu mit Gitarrenunterricht anfängt, wann ich Christ wurde, warum man beim Lobpreis die Hände hebt und wie man als junge Frau mit Jungs umgeht. So wünsche ich mir das. In 4 Wochen geht´s weiter. Weiter unten noch 2 Bilder.
LinkTip: Dirk hat hier mal was über andere Kirchenformen geschrieben - über Party!!!

Hinten glänzt golden der Altar mit einem Gemälde von Golgatha

Isi, die uns das Konzert gab mit Harfenspieler

Montag, 2. März 2009

links für den moment: das 7malchurch, design thinking mit IDEO und small is the new BIG!!!

(01) So soll meine Kirche sein - 7 steps und: How to upgrade your costumer´s loyalty? (02) Tim Brown von IDEO über design thinking - Kirche auf die Straße und: Hit the streets!! (03) Having beginner´s eyes - small is the new BIG und: Ideo bei Ted.

Und was sonst noch so los ist?? Von unserem Wohnzimmer aus kann man das Zelt vom Zirkus im StadtPark sehen. Es läuft gerade Hillsong. Jetzt einen Kaffee. Nachher noch 2 Gitarrenschüler. Abends Treff bei Simon.

Samstag, 28. Februar 2009

"Es hat sich gezeigt, dass bereits die Kenntnis über den kreativen Prozess positive Effekte hat."

Das mit der Kreativität kommt von der Gesellschaft für selbige. Unsere FreitagsBar gestern war der Hit. Bald hier Fotos. Gleich fahre ich mit meinem Pfarrer auf zwei umliegende Dörfer, um Gottesdienst zu halten. Lise hat mir gerade Zaubertricks vorgeführt. Ich stehe dann da, wie eine Kuh, wenn es donnert. Sie kann mich begeistern. Schau dir mal den missglückten Zaubertrick an! Heute abend vielleicht in´s Kino? Morgen Gottesdienst. Dann Kochen. Abends Gebet für die Stadt. Was machst du dieses Wochenende?

LinkTip: Johnny Bunko hat 6 tools, die die dein Leben rocken
LinkTip: Über Kreativität - Teil 1
LinkTip: Über Kreativität - Teil 2
N A C H T R A G : Was hilft dir, kreativ zu sein - tools, methoden, ideen, bücher, Inspiration?

Donnerstag, 26. Februar 2009

eBook über Leiterschaft zu verschenken! Leadership Learnings from bloggers is a collection of blog posts on leadership from over 20 national leaders.

Es Stetzer haut´s raus und das exponential network macht´s möglich. Das Thema Leiterschaft, Kirche, Charakter und vieles mehr wird ganz breit angegangen. Alles kann man darin sowieso nicht lesen, aber es finden sich sicher ein paar gute Anstöße, die man hier und da wie für sich nehmen kann. Zitat:

Read it. Print it. Post it. Live it!
(Foto von der exponential - Konferenz gefunden bei Dave)

Morgen isses wieder soweit. Unsere FreitagsBar öffnet zum 3. Mal ihre Pforten. Diesmal wieder ein kleines Special: Isi gibt ein miniKonzert.

Was wir mit der FreitagsBar bezwecken und wie es das letzte Mal war, kannst du hier lesen.

Montag, 23. Februar 2009

Kirche 21 und die Welt liegt im Wandel

Mehr Infos zu diesem Event gibt es hier. Kester Brewin kommt und gibt Inputs. Weitere Programmhinweise. Es gibt verschiedene workshops. Das verspricht alles sehr spannend zu werden! Fährt von euch jemand da hin?
(Auf dem Kirche21Blog kannst du Werbebanner runterladen. Das Bild kommt freundlicherweise von hier)